Projektmitleiterin Gvantsa Salukvadze und Forscher Temur Gugushvili präsentierten die neuesten Errungenschaften des ReMoDe-Projekts beim ForumAlpinum 2026 in Aosta, Italien, und stellten ein umfassendes Framework zur Messung der Resilienz in alpinen Destinationen vor.
Das Projekt hat 25 Resilienzindikatoren in den Bereichen Gemeinschaft, Vulnerabilität & Gesundheit sowie Wirtschaft entwickelt. Drei bahnbrechende Indikatoren – Haushaltsverschuldung, Geopolitische Risikoexposition und Architektonische Verschmutzung – sind völlig neu in diesem Bereich und bieten beispiellose Einblicke in die Vulnerabilitäten alpiner Gemeinschaften.
Die Digitale Resilienzplattform (DRP) wird in Kürze starten und es Bergdestinationen ermöglichen, ihre Resilienz in Echtzeit zu überwachen und zu bewerten. Die Plattform verwandelt Forschung in handlungsorientierte Werkzeuge für Gemeinschaften und politische Entscheidungsträger, die mit den vernetzten Herausforderungen von Bergregionen konfrontiert sind.
Durch seine Forschung und digitalen Tools überbrückt ReMoDe die Lücke zwischen akademischem Wissen und praktischer Umsetzung und stellt sicher, dass Akteure des Bergtourismus auf allen Ebenen Zugang zu evidenzbasierten Erkenntnissen für den Aufbau von Resilienz haben.