Besuch von Interessengruppen in Innsbruck und Kaunertal

01 Dezember 2024 Aktuell
Temur Gugushvili Fotografiert von: Temur Gugushvili

Im Dezember 2024 hatte die Universität Innsbruck (UIBK) das Vergnügen, den Projektpartner von der Ivane Javakhishvili Tbilisi State University (TSU) sowie wichtige Interessengruppen aus der beteiligten Pilotregion Mestia zu empfangen. Zu den georgischen Delegierten gehörten der stellvertretende Vorsitzende des Gemeinderats von Mestia sowie Vertreter des Tourismusverbands (TVB) der Svaneti Region und der georgischen Nationalen Tourismusverwaltung.

Der Besuch begann mit einer Begrüßungsveranstaltung, bei der das Projekt den georgischen Interessengruppen erneut vorgestellt wurde und damit die Grundlage für einen intensiven Austausch in den folgenden Tagen geschaffen wurde.
Die zweite Station der Delegation war das Kaunertal (die Pilotregion in Österreich), wo ein gemeinsamer Workshop mit lokalen Interessengruppen, darunter Vertreter:innen des TVB, der Gemeinde und Anwohner:innen, stattfand. Dieser Workshop konzentrierte sich auf die laufende Entwicklung von Resilienzindikatoren und reflektierte die vorläufigen Ergebnisse früherer Stakeholder-Workshops in Österreich und Georgien. Die Diskussionen hoben gemeinsame Herausforderungen hervor und unterstrichen auch die länderspezifischen Unterschiede in der Destinationsresilienz zwischen Mestia und dem Kaunertal.
Im Anschluss an den Workshop folgte eine kurze Führung durch die Ausstellung im Naturparkhaus Kaunertal, die Einblicke in das Natur- und Kulturerbe der Region bot. Vor der Rückkehr nach Innsbruck machten die Stakeholder noch einen kurzen Zwischenstopp bei der örtlichen Feuerwehr, wo ihnen die Struktur und die Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr vorgestellt wurden - ein kleiner, aber informativer Einblick in die lokalen Krisenbewältigungssysteme.
Am letzten Tag des Besuchs wurde an der UIBK eine öffentliche Diskussion rund um eine Präsentation der Tirol Werbung organisiert. Die Tirol Werbung stellte ihre strategischen Ziele, Marketinginitiativen und regionalen Kooperationsstrukturen in Tirol vor, was zu angeregten Diskussionen führte. Abschließend fand eine interne Projektkonsortiumsitzung mit den Projektpartnern statt. Diese Abschlusssitzung diente dazu, die Ergebnisse des Besuchs zu reflektieren, neue Erkenntnisse zu bewerten und zukünftige Projektinitiativen zu planen. Der Besuch vertiefte nicht nur die Partnerschaft zwischen der UIBK und der TSU, sondern schuf auch einen wertvollen Raum für den Dialog zwischen den Interessengruppen, gegenseitiges Lernen und transnationalen Wissensaustausch - Schlüsselelemente für den Aufbau resilienter Bergtourismusdestinationen.